Eu-Kommission stellt "RAPEX"-Jahresbericht 2014 vor

Ende März 2015 erschien in der NOZ ("Neue Osnabrücker Zeitung") ein Artikel, der besagt, dass die „RAPEX“-Kontrolleure 2014 wieder fast 2500 Produkte aus dem Handel nehmen mussten, wovon ein Viertel (28%) Kinderspielzeug, wie Puppen, Teddys oder ähnliches waren. Mit dieser Summe von gefährlichen Spielzeugen, an denen sich die Kinder „verletzen oder Kleinteile verschlucken[…]“ könnten, wurde mal wieder ein neuer und trauriger Rekord von plus 3% im Vergleich zum Vorjahr an Rückrufen erzielt, was aus dem aktuellen Jahresbericht der EU-Kommission in Brüssel hervorgeht.

 

Davon erreichte Deutschland mit 296 Rückruf-Produkten auf der „RAPEX“-Liste den ersten Platz, „vor Ungarn und Spanien[…]“, was aber auch auf einer besseren bzw. schnelleren Meldung an den Verbraucherschutz begründet sein kann. Denn laut Bericht müssen nicht unbedingt mehr schädliche Produkte im Umlauf sein, sondern vor allem die Kontrollen dieser Waren haben sich stark verbessert. Die schadhaften Waren wurden von den Behörden zurückgerufen, sie nahmen die Produkte vom Markt oder verhängten sogar Verkaufsverbote.

 

Die für Kinder gefährlichsten Spielzeuge waren dabei besonders Gummi-Enten (vor allem in China und Hongkong produzierte) und andere Spielwaren, an denen sich die „Kinder verletzen, ersticken oder mit giftigen Chemikalien in Kontakt kommen […]“ könnten.

 

Die EU-Kommission arbeite weiterhin „an strengeren Normen für die Sicherheit von Spielzeug und werde weitere Informationskampagnen starten […]“.

Quelle: http://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/559060/verbraucherhinweis-eu-stoppt-2500-gefahrliche-produkte#gallery&0&0&559060


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