Viele Menschen wissen, dass sie etwas für die Umwelt tun müssen. Überall sieht man Plastikberge – egal, ob im Meer, an Flussufern oder bei Spaziergängen durch den Wald.

Daneben natürlich spielen auch Faktoren wie Flüge, Ernährung und das allgemeine Konsumverhalten eine bedeutende Rolle.

Auch die Politik will sich diesbezüglich engagieren: So lautet der Plan der Grünen, dass sie mithilfe der Kerosinsteuer und neuen Investitionen ins Schienennetz, die Inlandsflüge bis zum Jahre 2035 eine nicht mehr so bedeutende Rolle spielen sollen.

Dadurch, dass es bei den Politikern an der Tagesordnung steht, regelmäßig zu Meetings und Terminen zu fliegen, ist es sicherlich eine große Veränderung für viele – aber eine Veränderung, die unbedingt sein muss.

Der CO2-Ausstoß ist auch durch Fahrzeuge sehr groß.

Was kann man gegen die Umweltverschmutzung tun?

Wenig Nahrungsmittel in Plastikverpackung kaufen

Einer der bedeutendsten Punkte ist bei den Einkäufen möglichst auf Plastik zu verzichten. Hier werden sicherlich einige Stimmen laut, da es viele Produkte ausschließlich in Plastik gibt.

Legen Sie den Fokus auf folgende Dinge:

  • Plastiktaschen vermeiden, indem Sie Ihre eigene Tasche aus Stoff mitnehmen
  • Obst und Gemüse in wiederverwendbare Taschen abfüllen, statt in die Obstbeutel aus Plastik
  • Auf den Markt einkaufen gehen (hier gibt es Obst, Gemüse und andere Waren ohne Verpackung; z.B. auch Wurst, Brot, Käse, Fisch usw.)
  • Beim Bauern um die Ecke einkaufen gehen
  • Es gibt mittlerweile viele Unverpackt-Läden, die auch trockene Lebensmittel (Nudeln, Reis, Linsen usw.) sowie Pflegeprodukte (Duschgel, Shampoo, Deo usw.) verkaufen -> alles ohne lästige Verpackung
  • Putzmittel entweder selbst machen (mit Natron, Essig, Soda usw.) oder auf eine Putzalternative umsteigen, bei der man keine Putzmittel mehr benötigt. Hier hat sich vor allem der Dampfreiniger bewährt. Mehr Infos erhalten Sie beim Dampfreiniger Vergleichstest 2019.

Ressourcenschonend einkaufen

Sie können weniger Fleisch und Tierprodukte kaufen, da diese enorm viele Ressourcen verbrauchen. Das wirkt sich natürlich auch wieder auf die Umwelt aus.

Für den Tierfutteranbau werden riesige Flächen an Regenwald abgeholzt, der unabdingbar für unsere saubere Luft ist.

Daneben können Sie auch auf lokale und regional angebaute Produkte zurückgreifen.

Sie müssen beispielsweise nicht ständig Avocados, Mangos, Ananas, Bananen oder Kokosnüsse vom anderen Ende der Welt kaufen.

Natürlich sollten auch Äpfel aus Südamerika und China oder Kiwis aus Neuseeland vermieden werden.

Achten Sie beim Kauf einfach auf das Produktetikett und achten Sie darauf, dass Sie möglichst regionale Produkte erwerben.

Second-Hand einkaufen

Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Telefon oder einem neuen Laptop sind, dann muss das nicht immer ein neues Gerät sein.

Wie wäre es, wenn Sie sich stattdessen in einer Second-Hand-Gruppe auf Facebook anmelden und nach einem Gerät in gutem Zustand suchen?

Hier werden Sie sicherlich fündig und wahrscheinlich ist es auch noch viel günstiger für Sie.

Bei der Kleidung ist es dasselbe – vor allem Fast-Fashion-Labels verbrauchen sehr viele Ressourcen, produzieren in unethischen Bedingungen und legen kein Wert auf gut entlohnte Arbeitskräfte. Es lohnt sich in einem Second-Hand-Geschäft zu stöbern oder in einem Fair-Trade-Shop im Internet etwas zu bestellen.

Weniger Flugreisen machen und auf die Bahn umsteigen

Viele Menschen sehen sich nicht in der Lage auf das Flugzeug zu verzichten, vor allem, wenn sie geschäftlich schnell von A nach B möchten.

Das ist verständlich – doch, wenn hier die Politik den Schritt geht, dass sie zum Beispiel die Verbindungen zwischen den einzelnen Städten verbessern, werden auch beruflich Vielreisende häufiger mal auf die Bahn umsteigen.

Reisen Sie privat, sollten Sie wirklich darauf achten, statt bequem ins Flugzeug zu steigen, einfach mal die Strecke mit dem Bus oder der Bahn zu fahren (vor allem, wenn das Ziel innerhalb Deutschlands oder in der näheren Umgebung liegt).

Es ist zwar anfangs lästig, aber macht einen immensen Unterschied für die Welt.

Fazit!

Umweltschutz betrifft jeden einzelnen und es ist nicht richtig, der Politik oder den Supermärkten die Schuld zu geben, sondern eigenverantwortlich zu schauen, wo man sich selbst verbessern kann.

Mehr gibt es in unserem Blog zu lesen: https://www.spielzeug-check.de/blog/

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