Kosmos - Basteln & Experimentieren



KOSMOS – „Zauber-Tricks. Zaubern lernen im Handumdrehen.“

Mitbring-Experimente, ab 8 Jahren.


Was braucht man unbedingt bei einem Zauberkasten? Geduld und Zeit, immer wieder zu üben! Denn hier macht sprichwörtlich nur das Üben den „Meister“.

Und das tat unser junger Tester auch: er übte und übte und übte mit dem kleinen Mitbring-Zauberkasten, bis er fast alle 20 magischen Tricks beherrschte. Das Schwierigste dabei war nach seinen eigenen Angaben die Fingerfertigkeit, denn bei vielen der hier beschriebenen Tricks sind schnelle Hände gefragt. Am leichtesten fielen ihm hierbei der „schwebende Zauberstab“ und die Knoten-Tricks. Aber erst einmal zum Material: im KOSMOS-Experimentierkasten „Zaubertricks“ befinden sich magische Karten (4), ein großer und ein kleiner magischer Behälter, ein Zauberstab, ein Würfel, ein Seil sowie eine gelbe Halbschale und ein blauer Ring. Alle Tricks sind ausführlich in Text und Bild auf 25 Seiten beschrieben. Es ist immer angegeben, welches Material benötigt wird, was zur Vorbereitung  erforderlich ist  und wie man den Zaubertrick dann vorführt.

Wie bereits am Anfang gesagt, benötigt es viel Zeit und Übung, bis man die Tricks beherrscht und nicht alles klappt direkt auf Anhieb. Umso stolzer war unser „Tester“ dann, als er seine wochenlang einstudierten Tricks auf Omas Geburtstag vor 6 Personen (!!!) präsentieren konnte. Den Applaus und die Belohnung in Form eines Extra-Tortenstücks hatte er sich danach wirklich redlich verdient!

Fazit: auch wenn dieser Experimentierkasten „nur“ ein Mitbring-Kasten mit 20 Zaubertricks ist, kann man die hier gezeigten magischen Handgriffe nicht in ein paar Minuten oder Stunden erlernen. Hierfür sollte man sich wirklich Zeit  nehmen und das Kind beim Üben unterstützen, helfen oder auch einfach mal zum Weitermachen/Dranbleiben motivieren. Das Resultat steigert nicht nur das Selbstwertgefühl des Kindes, sondern macht auch die Eltern sehr stolz auf ihren kleinen Zauberer! Darüber hinaus kann dieser kleine Zauberkasten als toller Einstieg für zukünftige Zauberkünstler fungieren und/oder beim Austesten behilflich sein, ob die Zauberei für den ein oder anderen wirklich das Richtige ist. In unserem Fall hat sich der junge Zauberer bereits die große Ausgabe von KOSMOS „Zauberschule Magic“ (in verschiedenen Farb-Varianten erhältlich) besorgt. Wir sind sehr gespannt auf die nächste Familienfeier!

Text & Bilder: A. Z.

Ein neuer Fall für spielzeug-check

KOSMOS 

Die drei ??? – Detektivkoffer


Ab 8 Jahren.







[Benutzung unter Aufsicht von Erwachsenen]

Es war einmal ein kleines Mädchen, für das gab es nichts Schöneres, als Detektiv zu spielen. Es hatte einen kleinen blauen Jeanskoffer (Anfang der 80er Jahre der HIT), in dem befanden sich ein kleines Taschenmesser, eine Lupe, Wattestäbchen, Papier und Stifte sowie eine Rolle Garn. Inspiriert durch diverse Bücher und Hörspiele von „TKKG“ und „Fünf Freunde“ machte sich das kleine Mädchen oft mit seinem kleinen „Detektivkoffer“ auf, draußen, auf dem Spielplatz, im Wäldchen oder auf der Wiese, neue Geheimnisse zu entdecken, Rätsel zu lösen und neue Kriminalfälle aufzudecken…

Heute, über 30 Jahre später, erfüllt sich ein Kindheitstraum und ich darf nochmal RICHTIG Detektiv spielen – und das fast schon semi-professionell, wenn man sich mal diesen vollausgestatteten Drei??? Detektiv-koffer anschaut: Mit diesem Equipment kann man wirklich JEDEN Fall lösen!

Neben allen Materialien zur Tatortsicherung (Absperrband, Fingerabdruckfolie und -pulver, Gipspulver für Abdrücke, Kunststoffbeutel zur Spurensicherung, Lupe, UV-Lampe, Maßband, Pinsel, Pinzette etc.), beinhaltet der Koffer sogar Labor-Utensilien (z.B. Petrischale und Röhrchen) und diverse Hilfsmittel zur Auswertung.

In der dazugehörigen Anleitung wird zunächst der Beruf „Detektiv“ näher erläutert. Nach den Profi-Tipps und den Grundlagen für ein gutes Detektivbüro geht’s dann schon mit den ersten kriminalistischen Übungen los: Beobachten!

Nach und nach werden alle Fähigkeiten und Aufgaben eines guten Detektivs bzw. eines guten Kriminalisten erklärt und anhand von Übungen nachvollziehbar gemacht. Es wird zum Beispiel gezeigt wie man Informationen sammelt, verdächtige Personen beschattet, einen Tatort korrekt sichert, Spuren richtig markiert, sichert und auswertet oder auch geheime Botschaften erstellt und entschlüsselt. Alles, was das große Detektivherz begehrt!!! Es war mir ein immenser Spaß, die einzelnen Sachen auszuprobieren – besonders Fingerabdrücke zu machen/nehmen und Botschaften in Geheimschrift zu verfassen!

Ganz am Ende des Anleitungshefts kann man die Lösungen der einzelnen Fälle nachlesen, was ein Meisterdetektiv natürlich nicht muss, da er bestimmt allein auf die richtigen Täter/Spuren kommt.

Alle Materialien sind übersichtlich und sofort einsetzbar im Koffer untergebracht. Die Anleitungen/Beschreibungen sind leicht verständlich und lassen sich problemlos nachvollziehen.

Die Materialqualität ist, wie ich es mittlerweile auch von KOSMOS gewöhnt bin, gut bis hochwertig und zuverlässig in der Verwendung.

Neben dem Spaß, aber vor allem auch der Spannung, werden den Kindern auf fundierte Weise auch viele nützliche Fertigkeiten und erste wissenschaftliche Einblicke in die kriminalistische Arbeit vermittelt. Sie erlernen, wie wichtig Achtsamkeit und Einbeziehung aller noch so kleinen Details sind (Beobachtungsgabe), das vorsichtige Vorgehen bei der Spurensicherung (Geduld & Genauigkeit), aber auch das Zusammenspiel von physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten. Nicht zuletzt spielt aber auch die Psychologie bei jedem Fall eine Rolle (Menschenkenntnis), um den wahren Täter überführen zu können.

Dieser Koffer ist kein wirkliches Spielzeug und auch kein richtiger Experimentierkasten. Ich finde, dieser Koffer ist vielmehr wie ein eigenes „Hobby“, denn man kann all die nützlichen und interessanten Utensilien für alle möglichen Kriminalfälle einsetzen, nachempfinden und immer wieder verwenden. Gerade in Verbindung mit den vielen Drei??? Büchern oder Hörspielen ein unermesslicher „Wiederspielwert“. Meiner Meinung nach für kleine (und größere) Fans von „Justus, Peter und Bob“, aber auch für alle anderen „Meisterdetektive“ ein absolutes „Must-have“!!!




Text & Bilder: A. Z.

KOSMOS – Mein erstes Basteln: „Mein erstes Weben“

"Mein erstes Weben"

 

Einfacher Webspaß für 1-2 Spieler

ab 4 Jahren, mit 2 Schwierigkeitsstufen.

 

Und auch diesmal beschäftige ich mich mit einem etwas „anderen“ Lernspielzeug: einem Bastelset zum Weben.

 


Der Inhalt besteht aus 2 Webkarten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen,

1 Knäuel dicke Wolle, 2 Knäuel dünne Wolle, 2 Schiffchen, Kettfaden und der Anleitung.

Meiner Meinung nach fördert dieser Webspaß sehr gut die Konzentrations-fähigkeit und Geduld sowie die Feinmotorik der Kinder!

 

Kinder ab 4 Jahren benötigen wahrscheinlich am Anfang noch ein wenig Unterstützung durch einen Erwachsenen, damit die Wolle nicht in einem heillosen Knoten-Knäuel-Wirrwarr endet. Aber gerade als Einstieg in das Weben oder gar als Basis für spätere Nähtechniken ist dieses Bastelset wunderbar und bestens für kleine Hände geeignet.

 

Gerade mit Hilfe der dicken Wolle und dem „Tier-Körbchen“ lässt es sich für kleine Weber besonders gut üben, wie man mit dem Faden umgeht. Danach war es (fast) ein Leichtes, auch die „schwierigere“ Version zu machen. Neben dem Spaß dabei kam ein sehr vorzeigbares Web-Resultat heraus.

FAZIT: sehr empfehlenswert!!!


Bilder & Text: A. Z.

KOSMOS - Experimentierkasten "Kristalle"

Gelbe Kristalle von KOSMOS

ab 10 Jahren


Experimentierkasten – soll das jetzt ein Chemie-BLOG werden? Nein, keine Angst, ich hab es selbst nicht so mit Chemie. Aber in jedem gut bestückten Spielwarenhandel finden wir diese technischen, chemischen oder auch physikalischen Wunderkästen, die den Kindern ein besseres Verständnis eben dieser Themengebiete vermitteln sollen. Und gerade weil mir persönlich diese Fächer in der Schule eher Schwierigkeiten gemacht haben, möchte ich im Selbsttest herausfinden, wie so ein Experiment durchgeführt wird, wie hoch der Lerneffekt dabei ist und wie viel Spaß es trotzdem macht.

Ich fange mit einer ganz einfachen, kleinen und sehr günstigen Variante an: dem Kristalle züchten.

Direkt am Anfang stehe ich schon vor einem kleinen Problem: ich soll mehrere Utensilien für das Experiment parat haben. Neben Wasser, Topflappen und leerem Marmeladenglas, was noch wirklich in fast jedem Haushalt vorhanden ist, wird aber auch ein alter Topf benötigt – hm, aber meine Töpfe sind alle in regelmäßigem täglichem Gebrauch und werden noch benötigt. Was mache ich nun, wenn ich davon keinen als „alt“ und nicht mehr nutzbar deklarieren kann?

Na ja, man soll das Glas in den Topf zum Erhitzen stellen – ich kann nur hoffen, dass ich es so vorsichtig schaffe, dass nichts danebengeht und ich den Topf danach weiterhin verwenden kann…

Man soll auf jeden Fall zu Beginn die Schutzbrille aufsetzen – welche Schutzbrille? Ich hab keine!

Ok, dann muss die Taucherbrille herhalten.

Auf jeden Fall muss die Anleitung vorher sehr sorgfältig und komplett gelesen werden, danach können die Vorbereitungen losgehen und das Experiment Schritt für Schritt nach der Anleitung durchgeführt werden (siehe Fotos).

1. Versuch: habe ich auch wirklich alles richtig gemacht? Irgendwie sieht das Ganze genauso wie am Anfang aus und eher wie unaufgelöster Zucker in irgendeiner Flüssigkeit… und auch nach fast 24 Stunden ist keinerlei Veränderung sichtbar. Nachdem ich die „Pseudo-Kristalle“ mit einem alten Löffel zum Trocknen auf ein Küchentuch gelegt habe, verstärkt sich mein Verdacht: so kann das nicht richtig sein – ich habe das Ganze sicher nicht genug erhitzt, nicht lang genug verrührt oder sonst einen Fehler gemacht.

Fazit: alles nochmal zurück ins Glas und nochmal ab dem Schritt „Erhitzen“ wiederholen.

2. Versuch: diesmal ist alles verrührt, kein einziger kleiner Kristall-Krümel mehr zu sehen. Nun heißt es wieder: abwarten! Und tatsächlich, beim zweiten Mal scheint alles geklappt zu haben und meine Kristalle sehen auch wirklich wie kleine Kristalle aus. Jetzt müssen sie nur noch etwas mehr wachsen…


Fazit: genaues Durchlesen der Anleitung – sorgfältige, schrittweise Durchführung des Experiments – Geduld und Ruhe – und einem erfolgreichen und interessantem Ergebnis steht nix mehr im Wege. Ich denke, hier können Kinder (und auch Erwachsene wie ich!) wirklich noch einiges dabei lernen und Spaß daran haben, etwas eigenes "erschaffen" zu haben!

Absolut EMPFEHLENSWERT für Kinder ab 10 Jahren!!!

Bilder & Text: A. Z.