HABA (Habermaaß), bis 6 Jahre



HABA – Bitte nicht füttern!

Ein Memo – Schiebespiel für 2 – 4 Spieler

von 5 – 99 Jahre

 

Spieldauer ca. 15 Minuten

 

„BITTE NICHT FÜTTERN!“ steht in großen Lettern auf dem Schild.

Doch warum? Auf dem Dachboden scheint sich etwas Geheimnisvolles und vor allem Lebendiges zu verbergen. Mutig begebt ihr euch auf den Dachboden, um herauszufinden, was es damit auf sich hat. Unerschrocken schiebt ihr den alten Krempel beiseite. Aber was ist das? Plötzlich blitzen euch neugierige Augen an. Unter all dem Gerümpel haben sich doch tatsächlich verrückte Monster versteckt. Und sie sehen sehr hungrig aus. Ob ihr es wagen sollt, sie zu füttern? Am besten ist es, nur die hungrigsten Monster zu füttern, denn haben sie schon etwas bekommen, rülpsen sie so laut, dass ihr vor lauter Schreck Richtung Ausgang lauft. Und da sitzt Omas Wachhund Pit….

 

Nur wer den Überblick bewahrt, sich gut merkt, wo die hungrigen Monster versteckt sind und den Wachhund mit einem Knochen ablenken kann, darf weiter ungestört Monster füttern!

 

Wer ist wohl der Mutigste von euch?

Spielinhalt:

Im Spiel sind enthalten: ein Dachboden bestehend aus einem Schachtelboden-Einleger, Steckkreuz aus vier Teilen, einem Boden-Spielplan, einem Monster-Spielplan und 24 Gegenstands- Plättchen. Desweiteren 10 weiße Blätter, vier Spielfiguren, vier Buntstifte, vier Knochen-Plättchen und die Spielanleitung.

Das Spiel wird nach der Anleitung aufgebaut.

Spielablauf:

Man spielt im Uhrzeigersinn und schiebt vorsichtig mit den Fingern senkrecht oder waagerecht ein bis vier Gegenstandplättchen in einer Reihe. Es wird ein hungriges Monster unter dem Gerümpel sichtbar. Es darf nur im Block verschoben werden, also nicht nacheinander oder einzeln.

 

Im Monstermaul malt man mit einem Stift einen kleinen Monstersnack. Sind schon Snacks im Maul des Monsters, zieht man mit seiner Spielfigur auf der Laufleiste am Schachtelboden im Uhrzeigersinn so viele Felder weiter, wie Snacks im Maul sind. Wenn man am Wachhund Pit vorbeikommt, muss man den Knochen abgeben, damit es weitergehen kann.

 

Kommt man zum zweiten Mal am Wachhund Pit vorbei, scheidet man aus, da jeder nur einen Knochen hat.

 

Spielende:

Wer als letzter auf dem Dachboden ist, hat gewonnen und ist der mutigste Monsterfütterer aller Zeiten!

Unser Fazit:

HABA ist mit "BITTE NICHT FÜTTERN!" ein sehr spannendes Familienspiel gelungen.

 

Konzentration ist hier gefragt. Ein Memospiel mal ganz anders und sehr abwechslungsreich. Man kann es immer wieder neu kombinieren und neu verwenden. Wenn die Blätter verbraucht sind, kann man sich neue zurechtschneiden. Die Buntstifte, die enthalten sind, sind nur schwach zu erkennen - es empfiehlt sich einfach andere Stifte zu verwenden. Toll sind die Gegenstandsplättchen: sie regen die Phantasie an und sind zudem sehr stabil gemacht.

Für Spieler ab fünf Jahren sehr empfehlenswert. Zu zweit, aber auch zu dritt oder zu viert, macht dieses Spiel sehr viel Spaß.

 

Bilder & Text: B.E. // Foto der Schachtel: ©HABA 2018

Der Lernspiel-Tipp für Vorschulkinder:

HABA – Verfühlt nochmal! Buchstaben & Laute

Lernspiel für 1-4 Spieler ab 5 bis 8 Jahren

Die neue Lernspiel-Reihe „Verfühlt nochmal!“ von HABA ist mit Buchstaben oder mit Zahlen erhältlich. Für unsere Rezension lag uns die Spielversion mit „Buchstaben & Lauten“ zur Verfügung.

 

SPIELINHALT:

Es gibt 6 Stoffsäckchen, 26 Formen (aus dicker Pappe) und 26 Buchstabenkarten. In der Spielanleitung ist, neben einigen pädagogischen Tipps, auch eine alphabetische Übersichtstabelle der Buchstaben und der dazugehörigen Formen abgebildet.

SPIELABLAUF:

Insgesamt kann man „Verfühlt nochmal! Buchstaben & Laute“ in vier verschiedenen Spielmöglichkeiten spielen, die wir im Folgenden kurz beschreiben:

 

Spiel 1) Einfühlen leicht gemacht!
(für 1-4 Spieler)

 

Hierbei werden jeweils 6 Buchstaben und deren dazugehörigen Formen ausgesucht und jede Form in ein Stoffsäckchen gesteckt. Die Buchstabenkarten werden gemischt und verdeckt als Stapel in die Mitte gelegt. Der Spieler, der an der Reihe ist, deckt die oberste Karte auf und muss nun versuchen, mit geschlossenen Augen die richtige Form in den Stoffsäckchen zu erfühlen. Wenn der Spieler meint, die richtige Form gefunden zu haben, muss Buchstabe und Form genannt werden und darf dann aus dem Säckchen geholt werden. Ist die Form korrekt, darf der Spieler die Buchstabenkarte behalten. Ist die Form hingegen falsch, wird die Karte aus dem Spiel gelegt und der nächste Spieler ist dran. Wenn alle Buchstabenkarten erfühlt oder abgelegt wurden, endet das Spiel. Wenn mehr Karten erraten als abgelegt wurden, haben die Spieler gewonnen.

Spiel 2) Hand drauf! (2-4 Spieler)

 

In dieser Version werden alle 26 Formen gemischt auf dem Tisch verteilt und die Buchstabenkarten als verdeckter Stapel daneben platziert. Die oberste Karte wird aufgedeckt und alle Spieler müssen gleichzeitig versuchen, auf die richtige Form zu fassen, während sie laut den Begriff sagen.

WICHTIG: es darf nur eine Hand benutzt werden, die andere Hand bleibt hinter dem Rücken oder unter dem Tisch. Man darf nur eine Form abdecken und wenn eine Hand auf einer Form liegt, darf diese nicht mehr woanders platziert bzw. auf einer anderen Form abgelegt werden.

Wer die richtige Form geschnappt hat, bekommt die Buchstabenkarte. Hat kein Spieler richtig gelegen, kommt die Karte aus dem Spiel. Ist die letzte Buchstabenkarte gespielt, ist die Runde zu Ende und es gewinnt der, der die meisten Buchstabenkarten hat. Hierbei kann es auch mehrere Gewinner geben.

Spiel 3) Verfühlt nochmal, wo ist die Form? (2-4 Spieler)

 

Wie bei Spiel 1 werden auch hier sowohl 6 Buchstaben als auch die dazugehörigen 6 Formen ausgesucht und die Formen in die Säckchen getan. Diesmal werden die Karten allerdings verdeckt als Raster auf den Tisch gelegt und die Fühlsäckchen daneben platziert. Die restlichen Buchstabenkarten bleiben als offener Nachziehstapel an der Seite und die restlichen Formen griffbereit in der Schachtel liegen.

Der erste Spieler nimmt sich nun ein Säckchen und erfühlt mit geschlossenen Augen die Form darin. Anschließend muss er die passenden Buchstabenkarten finden, weshalb er eine Karte aufdeckt. Ist es seiner Meinung nach der richtige Buchstabe, wird kontrolliert. Ist beides korrekt, erhält der Spieler die Karte und die Form kommt aus dem Spiel. Beides wird mit neuer Form und Karte ersetzt. Passen Karte und Buchstabe nicht zusammen, wird die Karte wieder verdeckt und das Säckchen wieder zurück gelegt. Ebenso verhält es sich, wenn man von Anfang an der Meinung ist, dass erfühlte Form und Buchstabe nicht zusammen passen.

Sobald der Nachziehstapel aufgebraucht ist, endet das Spiel und der Spieler mit den meisten Karten gewinnt. Auch hier kann es mehrere Gewinner geben.

Spiel 4) Viele Hände fühlen mehr als eine! (1-4 Spieler)

 

Auch bei dem letzten Spiel suchen die Kinder sich 6 Formen und die dazugehörigen Buchstaben aus, wobei die Formen in die Fühlsäckchen gelegt werden. Die Buchstabenkarten werden erneut als verdecktes Raster auf dem Tisch verteilt. Nun gilt es allerdings GEMEINSAM die richtigen Formen zu finden. Dafür werden die verdeckten Buchstaben für 30 Sekunden aufgedeckt und alle Spieler müssen sich die Lage der Buchstaben gut einprägen. Danach nimmt sich der erste Spieler ein Fühlsäckchen und versucht mit geschlossenen Augen die Form darin zu erfühlen. Weiß der Spieler, zu welchem Buchstaben die Form passt, dann muss er diese benennen und zusammen mit den Mitspielern überlegen, auf welche der Karten er das Säckchen ablegen kann (ohne diese umzudrehen!). Ist sich der Spieler unsicher, darf er das Säckchen zurück legen und ein anderes erfühlen.

Die Buchstabenkarten dürfen erst umgedreht werden, wenn alle Fühlsäckchen auf den Karten verteilt sind. Dabei kann es auch vorkommen, dass auf einer Karte mehrere Säckchen liegen. Alle Formen, die einem richtigen Buchstaben zugeordnet wurden, bleiben auf der Karte liegen, alle falschen kommen aus dem Spiel. Die Kinder gewinnen gemeinsam, wenn mehr als die Hälfte der Formen richtig zugeordnet wurden (mind. 4 von 6).

Für Spiel 4 gibt es auch noch eine Variante.

MEIN FAZIT:

 

„Verfühlt nochmal! Buchstaben & Laute“ ist ein anfangs nicht ganz einfaches und vielleicht gerade deshalb sehr spannendes Spiel, das gerade den Vorschulkindern viel Spaß bereitet. „Anfangs nicht ganz einfach“ aufgrund der Begriffe, die sich die Kinder einprägen müssen. Sind die Wörter an sich relativ einfach gewählt, fällt es manchen Kindern dennoch beispielsweise bei „Oval“, „Quadrat“ und „U-Boot“ etwas schwer, sich diese Begriffe zu merken. Leichter hingegen sind natürlich „Apfel“, „Pilz“ oder „Mädchen“…

Nach ein paar „Übungsrunden“ sind dann auch die anfänglichen Schwierigkeiten behoben und die Kinder so in „Lernbereitschaft“, dass sie jede einzelne Spielversion ausprobieren möchten – und zwar mehrfach! Es kristallisierte sich schnell eine Lieblingsversion heraus: Spiel 2 – das Formenschnappen! Hier geht es gerade bei vier Spielern wirklich rasant und auch etwas lauter zu, mit entsprechendem Spielspaß.

Auch die kooperative Version, Spiel 4, kam bei den kleinen Spielern sehr gut an, gerade weil hier jeder seinen Tipp mit abgeben kann.

 

Insgesamt hat „Verfühlt nochmal! Buchstaben & Laute“ alle begeistert und auch bei einigen Kindern merklich zu einer Verbesserung der Buchstabenkenntnisse beigetragen, weshalb wir es auch als Lernspiel-Tipp des Monats sehr empfehlen möchten!

 

ANMERKUNG: Das Spiel wurde als Sachspende für die Vorschulkinder der Regenbogengruppe des Kindergartens „Sternschnuppe“ (Jülich) weitergegeben, worüber sich die Kinder sehr gefreut haben!

 

Text & Bilder: A. Z.

HABA – Meine ersten Spiele: „Auf, auf, kleiner Pinguin!“

Wettlaufspiel für 2-3 kleine Pinguin-Liebhaber ab 2 Jahren

 

Inhalt: 3 Pinguin-Mamas, 3 Pinguin-Babys, Spielplan, 2 Fische, Würfel, Spielanleitung.

 

Wie auch bei vielen anderen HABA-Meine ersten Spiele-Spiele können die Kinder auch hier mit den niedlichen Spielfiguren frei spielen, Details entdecken und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Damit und durch das Vorlesen der kurzen Pinguin-Geschichte, bekommen die kleinen Spieler einen leichteren Einstieg ins eigentliche Spiel.

Spielablauf:

Jedes Kind sucht sich eine Pinguin-Mama mit passendem Pinguin-Baby aus und platziert beide auf dem erwählten Nest. Die beiden Fische werden auf der anderen Seite des Spielplans auf den großen Teller gelegt.

 

Die Kinder spielen nach Uhrzeigersinn, indem sie würfeln und je nach Anzeige der Fußabdrücke (große oder kleine Tapser) bzw. Anzahl (1, 2 oder 3) den kleinen oder den großen Pinguin vorsetzen.

Sobald beide Pinguine, Mama und Baby, zusammen am Fischteller angekommen sind, endet das Spiel und dieses Kind hat gewonnen!

 

Die Spielanleitung beinhaltet neben zahlreichen Tipps und Informationen auch Regelwerk-Übersetzungen in Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch.

 

MEIN FAZIT:

 

Wieder ein ganz süßes Spiel, bei dem gerade die Kleinsten wirklich den größten Spaß haben!

 

Die Spielfiguren weisen eine absolut kindgerechte Haptik auf, so dass diese quasi gar nicht anders können, als auch außerhalb des Spiels damit zu spielen.

Spielverständnis und -ablauf sind einfach und schnell erlernt. So können selbst die gerade erst zwei Jahre alt gewordenen Kinder mit ein wenig Elternunterstützung schon problemlos mitspielen.

 

Die Spieldauer ist mit ca. 15 Minuten ebenfalls genau richtig für kleine Spieler – da wird auch sehr gerne noch eine zweite oder sogar dritte Runde gespielt. Sehr empfehlenswert für die kleinsten Spieler!!!

Text & Bilder: A. Z.

HABA: Titus Tentakel - Vorsicht Krakenarme!

Ein „umwerfend“ packendes Würfelspiel für 2-4 affenstarke Piraten von 4-99 Jahren,
Dauer ca. 10-15 Minuten.

 

 

Der große Riesenkrake „Titus Tentakel“ bewacht den Goldschatz. Aber davon lassen sich die frechen Piraten-Affen nicht abschrecken und versuchen trotzdem, an die Goldmünzen zu kommen. Doch da haben sie nicht mit den schnellen Krakenarmen gerechnet, die blitzschnell alles durcheinander wirbeln können…

 

Ziel dieses niedlichen und lustigen Familienspiels ist es, mithilfe seiner zwei Schiffe als Erster drei Münzen von der Schatzinsel zu erbeuten und heil damit zurück in den Start-Hafen zu segeln. Doch dieses Unterfangen ist angesichts der wirklich extrem schnellen Krakenarme gar nicht so einfach. Denn hat jemand „Rot“ gewürfelt, so muss dieser Spieler „Titus Tentakel“ wecken, was bedeutet, er darf „Titus“ so drehen, dass dieser mit seinen Krakenarmen möglichst viele andere gegnerische Schiffe treffen kann. Durch Drücken auf „Titus“ Kopf fahren seine Fangarme blitzschnell aus und wirbeln alles um, was ihm im Wege steht. Wird das Schiff dabei teilweise oder sogar ganz von der kleinen Spielplan-Erhöhung geschleudert, so muss dieses Schiff zurück aufs Startfeld und der kleine Affen-Pirat von vorn anfangen…  und JEDEN Spieler kann es erwischen, kein Pirat darf sich zu sicher fühlen!

 

FAZIT:

 

Ein klasse Spiel für die ganze Familie mit viel Spaß und Spannung!!! Auch hier kann es bei mehreren kleinen Piraten schnell turbulent und etwas lauter hergehen, weil es unheimlich viel Spaß bringt, wenn „Titus“ mit seinen Krakenarmen los legt.

 


Kleiner Tipp: auf die eigenen Schiffe aufpassen!!! Man achtet so sehr darauf, die Gegenspieler mit den Tentakeln zu erwischen, dass man im Eifer des Gefechts schon mal übersehen kann, dass eines der eigenen Schiffe auch vor einem Krakenarm steht und schwupps… hat man sich selbst aus dem Rennen geworfen. 

TOP SPIEL, das ich absolut und bestens empfehlen kann!

Text & Bilder: A. Z.

 

HABA – „Grunz, Miau & Muh“

3 Kinderspiele in einer tierischen Spielesammlung für 2-4 kleine Bauern von 3-8 Jahren

 

 

Inhalt:

1 Spielplan, 1 Tierlaute- (+ Geräusche-) Buzzer (mit 3 Spiel-Modi), 1 Bauer (Holzfigur), 4 Weidekarten, 25 Tierplättchen (Katze, Hahn, Kuh, Schaf, Schwein), 1 Misthaufenplättchen und die Spielanleitung

 

SPIEL 1 (Buzzer-Stufe A): „Ab in den Stall!“

 

Wo liegt das richtige Tier? Anhand des Tierlauts, den der Buzzer von sich gibt oder durch Aufleuchten des Buzzer-Lichts, muss das richtige Tier benannt oder (wieder)entdeckt werden.

 

Wer als erster 5 beliebige Tierplättchen auf seiner Weidekarte hat, gewinnt das Spiel.

 

SPIEL 2 (Buzzer-Stufe B): „Achtung, Mist!“

 

Das Buzzer-Licht wandert herum und sobald es an einer Stelle stoppt, kann man ein Tier für die eigene Weidekarte aussuchen (aber jede Tierart nur 1mal). Stoppt allerdings das Licht bei dem Misthaufen, so wird das Misthaufenplättchen auf ein freies Tierfeld der eigenen Weidekarte gelegt und „blockiert“ somit so lange dieses Tierfeld, bis ein Mitspieler den Misthaufen bekommt.

 

Leuchtet das Buzzer-Licht neben dem Bauern auf, so  darf der Bauer seinen Platz mit einem frei wählbaren Tierstapel tauschen und der Spieler darf sich ein beliebiges Tierplättchen nehmen. Wer als erster 5 unterschiedliche Tiere auf seiner Weidekarte gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

 

SPIEL 3 (Buzzer-Stufe C): „Wo sind meine Tiere?“ (klassisches Merkspiel)

 

Hier müssen nach Hören und Erkennen der Buzzer-Tierlaute aus den verdeckten Plättchen die entsprechenden Tiere gefunden werden. In der Variante für die kleineren Spieler dürfen  aufgedeckte „falsche“ Tiere aufgedeckt bleiben. Bei der Variante für die etwas größeren Kinder werden die Plättchen wieder umgedreht.

 

Wer als erster seine Weidekarte mit 5 Tieren gefüllt hat, gewinnt die lustige Tiersuche. Bei diesem Spiel kann es auch mehrere Gewinner geben.

Alle Spiele haben leichte, sehr kindgerechte Regeln und weisen eine kurze Spieldauer auf, wodurch schon die Kleinsten Spaß am Spiel finden. Die Tiere sind so gut gewählt, dass wirklich alle Kinder sowohl die Tiere an sich kennen als auch die dazugehörigen Tierlaute erkennen. Für mich persönlich das einzige Manko: die Lautstärke des Buzzers lässt sich leider nicht variieren und scheint bei einem ruhigen Spiel zu zweit schon mal etwas laut zu sein. Hier wäre vielleicht eine Lautstärke-Variations-Möglichkeit in zwei Stufen etwas besser.

 

Alles in allem ist das gesamte Spiel aber bis ins kleinste Detail durchdacht (z.B. Buzzer auf den Spielplan in dafür vorgesehene Löcher einzufassen, damit dieser nicht verrutschen kann) und  mit viel Liebe illustriert. Ein wirkliches süßes Kinderspiel, das durch die variablen 3 Spielmöglichkeiten viel Abwechslung und einen hohen Wiederspielwert aufweist. Und am meisten Spaß macht es mit 3 - 4 Kindern.

Text & Bilder: A. Z.

 

HABA – Meine ersten Spiele „Die Post ist da“

Kooperatives Farbzuordnungsspiel für 1-4 kleine Postboten ab 2 Jahren.


Spielmaterial:

1 Postauto (Holz) mit Piet (Postbote), 1 Wohnhaus (2-teilig), 12 Paketplättchen und eine Spielanleitung.


Mit diesem Spiel werden Feinmotorik, Konzentration, Sprache und das Zuordnen von Farben und Abbildungen gefördert.

Darüber hinaus kann es auch zum „freien Spiel“ eingesetzt werden, indem die Kinder neben dem Spielmaterial auch die Details erforschen und kennenlernen können.


Spielablauf:

Im Paketlager (=Schachtelboden) befinden sich die farbigen Pakete (rot, gelb, blau, grün), auf deren Rückseiten sich bestimmte Abbildungen (z.B. ein Knochen oder ein Blumenkranz) befinden. Das Kind, das an der Reihe ist, zieht ein beliebiges Paketplättchen aus dem Paketlager und entscheidet, wohin Piet das farbige Päckchen bringen muss („Welcher Raum hat dieselbe Farbe?“).

Abbildung oben: Copyright Habermaaß GmbH


Wurde das Paket von Piet in seinem Postauto zum richtigen Raum gebracht, kann man nun erforschen, ob sich die Abbildung bzw. der Gegenstand im Paket (Plättchen-Rückseite) auch in diesem Raum befindet („Findest Du den Gegenstand im Zimmer wieder?“).

 

Es gibt passend zu den Farben folgende Personen/Tiere in den Räumen:

  • Grüner Raum = Kuh Karo
  • Blauer Raum = Hund Hansi
  • Gelber Raum = Maus Marie
  • Roter Raum = Hase Hugo

Wurden alle Pakete korrekt zugestellt? Das Spiel ist zu Ende, wenn die Kinder gemeinsam alle Päckchen ausgeliefert haben.

Dieses Spiel ist eine der vielen HABA-Neuheiten, die auch auf der SPIEL´15 vorgestellt wurden. Mir gefielen sofort wieder die süßen Illustrationen und der gesamte Aufbau dieses Lernspiels, mit dem kleinen Holz-Postauto und den farbigen Paketplättchen.

Deshalb brachte ich „Die Post ist da“ direkt von der Messe für meine kleinste Tochter mit. Und wie gehofft und auch erwartet wurde das Spiel mit höchster Begeisterung angenommen. Es entwickelte sich in den darauffolgenden Tagen zum absoluten Dauerbrenner, der am liebsten gemeinsam mit der Omi gespielt wird.

Dabei wird auch oft „frei gespielt“, kleine Geschichten zu den Figuren erfunden oder der Piet auch schon mal zweckentfremdet, in dem er seine farbigen Pakete auch zu anderen gleichfarbigen Orten bringt (z.B. zum rot gebauten „Lego“-Haus). Auch die verschiedenen Varianten aus der Spielanleitung werden dabei immer mal wieder mit eingebaut.


Sowohl die Kleine als auch die Große lieben „ihren Postboten Piet“ in seinem kleinen Auto und ganz nebenbei hat die Kleine gelernt, nicht nur die Farben richtig zuzuordnen, sondern sie übt/versucht auch die Gegenstände zu benennen.

Mein Fazit: mit Klassikern wie „Obstgarten“ hat HABA schon oft bewiesen, dass sie gerade bei Kinderspielen aus eigentlich simplen Spielideen heraus die Messlatte in diesem Segment sehr hoch legen können. Und auch mit „Die Post ist da“ haben sie meiner Meinung nach wieder ein absolut empfehlenswertes Highlight für die Kleinsten rausgebracht. Denn neben den wertvollen Lerneffekten, die ich selbst bei meiner eigenen Tochter miterleben kann, macht es den Kindern einfach unheimlich Spaß, mit diesem Spiel zu spielen – und das immer wieder. Daher denke ich, dass auch „Die Post ist da“ schon bald seinen Platz in den Regalen von diversen Kindergärten neben den vielen anderen HABA-Kinderspielen finden wird. TOP!!!

Bilder & Text: A. Z.

HABA - Erster Obstgarten

Als Erstes möchte ich ein Kinder-Spiel für die Kleineren präsentieren: „Meine ersten Spiele - Erster Obstgarten“ von HABA, Altersempfehlung von 2 bis 4 Jahren und für 1 bis 4 Spieler. Es ist ein Spiel, an dem die ganze Familie Spaß hat. Die „Obst-Stücke“ sind sehr schön gearbeitet und lassen sich auch mit kleinen Händen super greifen. Anhand der „Baum-Kärtchen“ und den „Gartenweg-Kärtchen“ sind der Aufbau und die Spielstruktur fast intuitiv und somit sehr einfach, ohne dabei den Spaß zu vernachlässigen.

Den Kindern wird mit Hilfe der verschiedenen Obst-Farben und dem Farb-Würfel spielerisch das „Erkennen und Zuordnen von Farben“ beigebracht, durch die Obst-Figuren und den dazugehörigen Würfel das Gefühl für verschiedene Formen.

Ziel des Spiels ist es, dass alle Spieler gemeinsam das gesamte Obst „eingesammelt“ haben müssen, bevor der Rabe in den Obstgarten hineinkommt. Auf diese Weise wird zusätzlich ein „Wir-Gefühl“ gestärkt, da man nur gemeinsam gewinnen kann. Das macht dieses Spiel auch zu einem beliebten Klassiker in fast jedem Kindergarten.
Bei uns gehört es auf jeden Fall in die „Top-Ten“ der Kleinkinder-Spiele und würde bei einer Benotung eine glatte 1 von uns bekommen.

Fazit: für diese Altersgruppe sehr empfehlenswert!!!

Bilder: © HABA – Habermaaß GmbH 2015; Text: A. Z.

Haba - Gänsemarsch

Auch das zweite Spiel, das ich vorstelle, ist eines von HABA und für die jüngere Altersgruppe: "Gänsemarsch".

Dieses "Bewegungsspiel" ist für 2 bis 6 Spieler ab 3-6 Jahre und angegeben mit einer Dauer von ca. 10 Minuten - wir haben allerdings auch schon mal länger für dieses Spiel gebraucht...

Durch Aufdecken von "Gänse-Karten" werden von insgesamt 8 verschiedenen Bewegungs-Aufgaben jedem Spieler eine Aufgabe gestellt, die dann von den Kindern allein, als Paar oder im ganzen Team ausgeführt werden können:

  • hüpfen
  • zappeln
  • klatschen
  • hocken
  • wackeln
  • füßeln
  • tanzen
  • watscheln

Für das dazugehörige "Gackern" muss man dann gar nicht mehr sorgen - Kinderlachen ist bei diesem Spiel automatisch inbegriffen! Und nicht zu wenig!!!

Ziel des Spiels ist es dann, die Runde schneller als der "Fuchs" (kleine Holzfigur) durchzuführen, dessen Karten wiederum mit unter die "Gänse-Karten" gemischt sind. Gelingt das, ist das Spiel gemeinsam gewonnen.

Besonders für kleine "Zappel-Gänschen" ist dieses ein sehr schönes Spiel, das für sehr viel Spaß und großes Gelächter und Gequieke sorgt... und spätestens nach der zweiten, etwas längeren Runde, auch für sehr müde kleine Gänse.

Bilder: © HABA – Habermaaß GmbH 2015; Text: A. Z.