Ravensburger, ab 6 Jahre



Ravensburger – „Sau Mau Mau“

Familienspiel für 2-5 Spieler,

ab 8 Jahren.

 

Ein saumäßiges Vergnügen, wenn das klassische „Mau Mau“ auf ein „Wettrennen“ trifft!

 

Dieses Spiel klang in der Beschreibung schon so lustig, da mussten wir es einfach testen. Und wir wurden definitiv nicht enttäuscht!

 

Bei diesem Spiel liegt der Spaßfaktor extrem hoch!!!

 

Spielidee & -ablauf:

Im Mittelpunkt steht, wie bereits auch der Titel sagt, das klassische „Mau Mau“-Spiel. Hier sind die Regeln allgemein bekannt und mit übernommen worden. Hinzu kommt ein großer Spielplan mit einer Rennstrecke und einer Siegpunkteleiste.

So gibt es, je nach gezogener Karte, folgende Aktionen vom klassischen „Mau Mau“, in die auch die Rennschweine auf dem Spielplan mit einbezogen werden:

 

- Bei einer Karte mit Zahl (zwischen 1 bis 6) wird das farblich entsprechende Schwein um dieselbe Anzahl an Feldern (zwischen 1 bis 6) vorgerückt.

 

- Bei einer Karte mit X muss der nächste Spieler aussetzen.

 

- Bei einer Karte mit „+2“ muss der nächste Spieler zwei Karten ziehen (oder der folgende Spieler 4 oder 6 und so weiter).

 

- Die grünen „Sonderkarten“ („Schlappi“ oder „Bauer“) ersetzen den ursprünglichen „Buben“ und fungieren also als „Wunschkarten“ plus weitere Folgeaktionen für die Rennschweine.

Dadurch läuft parallel zu dem Kartenspiel das „Schweine-Wettrennen“ auf dem Spielplan.

 

Damit aber nicht genug, hat jeder Spieler, sobald er eine Karte aus dem Nachziehstapel gezogen hat, zusätzlich noch die Möglichkeit, auf ein „Sieger-Schwein“ zu wetten – dies kann zum Schluss, sollte man auf das richtige Schwein gewettet haben, bei der Berechnung der Siegpunkte mit angerechnet werden und das Gesamtergebnis beeinflussen.

Spielende:

Das Spiel besteht aus vier Rennen und endet nach dem vierten Rennen. Gewonnen hat, wer die meisten Siegpunkte hat.

Unser Fazit:

Wirklich ein großer Spaß und ein saumäßiges Vergnügen für die ganze Familie!

 

Der Clou ist das Wetten (bzw. die Wettkarten), die am Ende das endgültige Spielergebnis noch überraschend verändern und das Siegerblatt noch wenden können.

 

Wie beim klassischen „Mau Mau“ kann eine Spielrunde sehr schnell zu Ende sein oder aber auch mal in die Länge gehen, wenn man partout nicht die passenden Karten nachzieht – deshalb ist die Zeitangabe bei der Spieldauer zwischen 20 bis 40 Minuten absolut angebracht.

 

Insgesamt ist es so intuitiv und einfach gestaltet, dass auch jüngere Spieler (unter 8 Jahren) schon in der Lage sind, die Spielregeln zu verstehen und umzusetzen. So können auch schon die jüngeren Geschwister oder Freunde ohne weiteres mitspielen.

 

Ein sehr witziges und kurzweiliges Spiel, das einfach gute Laune macht!

Süße / lustige Illustrationen!

 

Text & Bilder: A.Z. // M.M. // M.K.

Vielen Dank an: www.ravensburger.de

Ravensburger: „Legends“

Für 2-4 Abenteurer ab 9 Jahren,
Spieldauer ca. 60 Minuten

 

 

Bei diesem spannenden Spiel schlüpfen die Spieler in die Rollen von Abenteurern, die innerhalb von 75 Wochen zu den 8 größten „Legenden“ der Welt reisen wollen. Der „Club der Abenteurer“ besteht aus Sir Franklin Cunningham, Mr. Lewis Clark, Dr. David Humstone und Lady Isabella Kingshardt. Die Erlebnisse und das gesammelte Wissen ihrer Reisen nach Atlantis, Avalon, zum Bernstein-Zimmer,  zur Bundeslade, zum Elefantenfriedhof, zum Grab der Nofretete, Shangri-La oder auch zum Yeti müssen die vier Wagemutigen in ihren Reisetagebüchern festhalten. Doch wer kann mit dem größten Wissen glänzen und somit das meiste Ansehen vorweisen?

(Bilder der "Abenteurerkarten": wir haben zu Dritt gespielt!)

 

SPIELABLAUF:

Das „Wissen“ wird in Form von Karten dargestellt, die Reisetagebücher werden an den verschiedenen Orten (Legenden) abgelegt. Die Spieler können also immer zwischen zwei Aktionen wählen:

 

1. Kartenaktion:

Sammeln von Wissen über die Legenden = Karten aufnehmen/tauschen/abgeben

 

2. Buchaktion:

Eintragen des Wissens ins Reisetagebuch = Tagebuch an Legenden-Ort ablegen und punkten

 

Aber ACHTUNG: jede Aktion will gut überlegt sein, denn jede Aktion kostet Zeit! Diese Zeit wird an der Seitenleiste anhand von Sanduhren (in Spielerfarbe) abgetragen. Wer am weitesten hinten liegt, ist als erster wieder dran…

Innerhalb eines Spiels wird viermal gewertet. Dafür werden die am „Club der Abenteurer“ abgelegten Karten aufgedeckt und nur die nun präsentierten Orte (Legenden) in die Wertung mit einbezogen. War man schlau genug, auch selbst eine passende Karte beim „Club“ abzulegen, damit ein von mir besetzter Ort mit in die Wertung kommt? Die durch diese Wertungen erhaltenen „Ansehenspunkte“ werden anhand von Medaillen (in Spielerfarbe) auf der Ansehensleiste markiert.

 

Das Spielende ist erreicht, sobald alle Sanduhren die 4. silberne Sanduhr (Feld 75) erreicht oder überschritten haben und die letzte Wertung stattfindet. Gewonnen hat, wer die meisten Ansehenspunkte hat.

 

MEIN FAZIT:

Auch wenn einem die Spielthematik, in 75 Wochen um die Welt zu reisen („In 80 Tagen um die Welt“) und manche Spielzüge schon bekannt erscheinen, ist „Legends“ doch auf seine Art und Spielweise etwas Anderes und Neues. Dadurch, dass jede Aktion Zeit kostet, die aber wiederum sehr kostbar ist, muss genau überlegt werden, welchen Zug man spielen soll. Diese Überlegungen sind aber dann wieder hinfällig, wenn man nicht die richtigen Karten aufdeckt. So ist immer auch ein Quäntchen Glück im Spiel, was das Ganze wirklich zu einem spannenden Abenteuer werden lässt. Gerade zum Ende einer Runde kann man dann schon leichte Nervosität auch bei den Mitspielern erkennen, wenn jeder noch möglichst zeitschonend das Beste für sich rausholen will. Besonders mit mehreren Spielern verspricht „Legends“ einen spannenden und interessanten Spieleabend, nicht nur für Strategen! Auf jeden Fall empfehlenswert!!!

Text & Bilder: A. Z.